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3-Länderreise auf den Pfänder

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Auch dieses Jahr gab es wieder einen tollen Jugend und Hund-Ausflug! Mit 37 Jugendlichen und 4 Begleitern ging es zur Flugvogelschau auf den Pfänder. Da die Kids ohne ihre geliebten Vierbeiner kommen mussten, nahmen Iris und Rahel stellvertretend ihre Hunde mit.

Während der Zugfahrt durchquerten wir Deutschland und landeten - trotz sehr knappen Umsteigezeiten und verstreuten reservierten Sitzplätzen - problemlos in Österreich; was vor allem Rahels und Iris guter Führung zu verdanken war! Der Weg zur Pfänderbahn glich schon fast einem kleinen Stadtrundgang durch Bregenz. Dafür blieb uns der lange Aufstieg zur Flugvogelschau erspart. Dort konnten wir von der Luftseilbahn aus das wunderschöne Bergpanorama bewundern.

Nach einer kleinen Pause, in der wir uns im Tierpark oder auf dem Spielplatz vergnügten, startete die Flugvogelschau. Neben Rotmilan, Adler und Uhu wurden auch etliche Geier fliegen gelassen. Die riesigen Vögel faszinierten nicht nur wegen ihrem Aussehen, sondern auch wegen den kleinen Geschichten, die uns die Moderatorin dazu erzählte. Demnach landete einer der Geier schon öfters weiter unten beim Restaurant und wartete dort darauf, dass er mit dem Auto abgeholt wurde. Als Alternative lief er den Weg auch schon mal hinauf und jagte den Wanderern durch seinen speziellen Gang einen gehörigen Schrecken ein. Doch natürlich konnten wir die Vögel auch ganz aus der Nähe betrachten, da diese öfters sehr, sehr nahe über unsere Köpfe hinweg sausten.

Gleich nach der Vorstellung stürmten alle in das kleine Restaurant zum Mittagessen. Da bis dahin alle noch topfit waren, folgte ein einstündiger Abstieg zum Hafen. Dort wurde vor allem die ungewöhnliche Sonnenkönigin, ein grosses verspiegeltes Schiff, bewundert. Unser Schiff nach Lindau war dann leider doch etwas bescheidener. Nichtsdestotrotz war es faszinierend, wie viele Menschen schliesslich darauf untergebracht wurden! Nach zehn Minuten Fahrt und einer ebenso kurzen Umsteigezeit landeten wir endlich auf dem Schiff Richtung Rorschach, auf dem alle ein schönes Plätzchen fanden - obwohl auch da der Ansturm nicht abflaute. Während der einstündigen Fahrt konnten wir den strahlendblauen Himmel ein letztes Mal geniessen, denn gleich darauf ging es wieder im Eiltempo in den nächsten Zug.

Etwas erschöpft aber glücklich kamen schliesslich wieder alle in Frauenfeld an.

Lea Baumgartner







©Kynologischer Verein Frauenfeld, Postfach 515, 8501 Frauenfeld, Telefon 052 721 14 30