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Maibummel vom 17. Mai 2007

So sitze ich nun vor meinem Computer, habe ein leeres
Word Dokument vor mir,
welches ich mit einem Bericht vom Maibummel füllen
muss, oder darf.
Ich lehne mich in meinen Bürostuhl zurück
und lasse den Tag nochmals durch den Kopf gehen.
Morgen 07:00Uhr mein Wecker klingelt und mit verschlafenen
Augen stehe ich auf gehe in
die Küche, setze Wasser für Tee und Kaffee
auf. Ein Blick aus dem Küchenfenster und meine
Motivation sinkt schlagartig um 20%. Statt Sonnenschein
und blauem Himmel, Regen und
Bewölkt.
In der Zwischenzeit ist auch Rebecca in der Küche
aufgetaucht und schaut missmutig aus dem Fenster.
Schnell etwas Frühstücken, das Material für
Rebeccas Posten ins Auto verladen und ab die Post nach
Frauenfeld um Kind und Material abzugeben.
Wieder zurück nach Hause, zweites Kind und beide
Hunde verladen, Material kontrollieren, einsteigen und
abfahren nach Frauenfeld.
09:15 Uhr; wir sind am Start und welche Freude der Regen
hat nachgelassen.
Auf geht's zum ersten Posten.
Nach 20 Meter sind wir angekommen. Wir werden von den
Postenhelfer begrüsst und
bekommen eine Erklärung was zu tun ist.
Aufgebaut ist ein Slalom aus Pet-Flaschen. Auf jeder
dieser 10 Flaschen ist ein Stück Wurst deponiert
und die Aufgabe des Hundeführers besteht darin,
dass der Hund im Slalom um die Flaschen muss, ohne dass
er was von den Würstchen frisst. Was nicht unbedingt
einfach ist, vor allem, weil die Hundeleine, die man
zur Verfügung bekommt, aus zwei Leinen besteht,
welche mit einem Magneten zusammengehalten werden.
Schafft man (Hund) den Slalom, ohne Würstchenverlust
und ohne dass die Leine entzwei geht, so kriegt man
das Maximum der Punktzahl.
Unsere Hunde und wir haben diesen Posten recht gut hinter
uns gebracht. Motiviert und voller Elan marschieren
wir zum zweiten Posten .
Unterwegs zu diesem treffen wir überraschenderweise
einen Feuermann (Sascha) der für unsere Sicherheit,
bei der Überquerung der Hauptstrasse, sorgt.
Während dem Marsch sehen wir auf einmal eine Pfanne
die an einem Ast hängt, eine Jeans die im Grass
liegt, eine Flasche welche über einen Ast gestülpt
ist, einen Regenschirm, ein Federball, ein Brillenetui,
Pommes Chips Pack, ein gelbes Sieb, ein Ball und ein??..?
So ging es uns auch am Posten Nummer 2. Erst wunderten
wir uns über die Gegenstände welche da verstreut
am Wegesrand lagen, nahmen aber an, dass wir uns diese
merken müssen.
Und wirklich, angekommen am Posten kriegten wir ein
Stift und Papier, mit dem Auftrag, aufzuschreiben was
wir so aussergewöhnliches gesehen haben. Voller
Motivation schrieben wir bis die Feder rauchte, oder
war es eher mein Kopf? Es fielen mir nur 9 Gegenstände
ein.
Wie bei diesem Bericht auch. Nur fehlte mir am Posten
der Federball. Hier fehlt mir ???
Nun ja, 90% richtig ist auch gut. Fanden wir jedenfalls.
Weiter geht's zum letzten Posten.
Dort angekommen erklärt uns eine Postenhelferin
was zu tun ist.10 Pet-Flaschen sind im Kreis um einen
Stein aufgestellt. Auf dem Stein im Kreis liegt ein
Würstchen.
So, jetzt gilt es zuerst die Frage zu beantworten, wenn
der Hund das Würstchen auf dem Stein holen muss,
soll man die Flaschen zählen die noch stehen oder
die, die umgefallen sind.
Bei meinem grossen Hund keine Frage, der kann mit dem
Kopf locker von oben herab das Wurstchen nehmen. Also
die die noch stehen.
Das waren dann 9 von 10.
Beim kleineren Hund (der nicht mal so gross wie eine
dieser Flaschen ist) dachte ich auch kein Problem. Der
geht eh wie ein Bulldozer zum Würstchen und rasiert
alle um. Also die die umfallen.
Denkste! Vorsichtig nähert er sich den Flaschen
und schiebt mit einer Sanftheit die Flaschen auseinander
greift sich das Würstchen frisst es genüsslich
und schaut mich stolz an, nach dem Motto: Na, habe ich
das nicht super gemacht. Ja super, nur das alle Flaschen
stehen geblieben sind. 0 Punkte.
Mein Sohn war ziemlich sauer auf mich, weil ich über
ihn hinweg entschieden habe, dass die umgefallenen Flaschen
gezählt werden. Na ja, auf dem Weg zurück
legte sich sein Groll wieder und als er das sensationelle
Frühstücksbuffet sah, war seine Wut auf mich
schon wieder verflogen.
Das Buffet war aber auch super. Essen bis zum Umfallen.
Vom frisch gebratenen Spiegelei, über eine Aufschnittplatte,
zu verschiedenen Käsesorten bis zur frisch gebratenen
Rösti, gab es einfach alles.
Hier ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen
Anlass organisiert haben.
Erstaunt war ich auch über die Teilnehmerzahl,
die trotz des etwas schlechteren Wetters kamen. Da sieht
man wieder wir sind halt nicht nur Schönwetterhündeler.
Nochmals herzlichen Dank an alle
Matthias Willi


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